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18+. Angebotstext, Note und Anzahl der Bewertungen stammen vom Partner und stehen hier so, wie sie geliefert wurden. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt ein finanzielles Risiko.
Start › Fünf Sekunden je Spiel: das Tempolimit am Automaten
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§ 22a Abs. 6 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 verlangt, dass ein virtuelles Automatenspiel im Mittel wenigstens fünf Sekunden dauert, und bestimmt zugleich den Schlusspunkt: das Spiel endet mit der Anzeige des Ergebnisses. Das ist die einzige Vorgabe dieses Auftritts, die Sie mit einer Stoppuhr selbst nachprüfen können — und deshalb der wertvollste Punkt im ganzen Prüfbogen.
Der sechste Absatz des § 22a enthält zwei Festlegungen, die zusammengehören. Die erste betrifft die Dauer: ein Spiel muss im Mittel wenigstens fünf Sekunden in Anspruch nehmen. Die zweite betrifft das Ende: das Spiel endet mit der Anzeige des Ergebnisses.
Ohne die zweite Festlegung wäre die erste wertlos, denn über eine Dauer lässt sich nur streiten, wenn Anfang und Ende feststehen. Der Gesetzgeber hat den Schlusspunkt deshalb ausdrücklich benannt und damit die Diskussion über nachlaufende Darstellungen beendet, bevor sie beginnen konnte.
Anfang ist dementsprechend der Moment, in dem das Spiel auf Ihre Handlung hin startet; diese Handlung verlangt der vierte Absatz desselben Paragrafen. Gemessen wird also von der eigenen Eingabe bis zur Anzeige des Ausgangs, und was danach noch über den Bildschirm läuft, zählt nicht mehr dazu.
Eine Randbemerkung zur Vollständigkeit: die Vorschrift spricht von der Dauer eines Spiels und nicht vom Abstand zwischen zwei Spielen. Eine Fassung, die nach jedem Ausgang eine zusätzliche Wartezeit einschiebt, erfüllt die Vorgabe deshalb nicht besser; sie verlängert lediglich die Lücke. In einer Messung müssen solche Wartezeiten draußen bleiben, weil sie sonst einen Mittelwert erzeugen, der die Marke nur scheinbar hält.
Diese scheinbar technische Einzelheit ist der Grund, warum sich die Vorgabe überhaupt prüfen lässt. Alles andere auf dieser Seite folgt daraus: die Messung, die Umrechnung in Durchgänge je Stunde und die Einordnung dessen, was eine Fassung mit kürzeren Abständen bedeutet.

Die Formulierung spricht von einem Mittelwert und nicht von einer Untergrenze für jeden einzelnen Durchgang. Ein kurzer Durchgang ist damit zulässig, solange der Durchschnitt die Marke hält. Das ist keine Lücke, sondern eine Notwendigkeit: manche Ausgänge sind in weniger als fünf Sekunden darstellbar, andere brauchen länger.
Was die Formulierung nicht erlaubt, ist ein durchgehend schnellerer Takt. Wer zehn Durchgänge misst und auf drei Sekunden im Schnitt kommt, hat keinen zulässigen Ausnahmefall erwischt, sondern eine Fassung, die diese Vorgabe nicht umsetzt. Ein Mittelwert lässt Ausschläge zu, keine Verschiebung des ganzen Niveaus.
Praktisch heißt das für die Messung: eine einzelne Stoppuhr-Messung ist nicht aussagekräftig, zehn hintereinander sind es. Je mehr Durchgänge Sie erfassen, desto näher kommt Ihr Mittelwert dem, auf den die Vorschrift zielt — und desto weniger kann ein einzelner schneller Ausgang das Bild verzerren.
Eine zweite Feinheit ist die Verwechslung von Takt und Abstand. Wenn Sie selbst zwischen zwei Durchgängen zehn Sekunden warten, verlängert das den Abstand, aber nicht die Dauer des Spiels. Gemessen wird immer nur die Spanne von der Eingabe bis zum Ergebnis.
Sie brauchen eine Uhr mit Sekundenanzeige, ein Blatt Papier und ein Spiel, das Sie ohne Geldeinsatz öffnen können. Letzteres ist wichtig, weil die Messung nichts mit Geld zu tun hat und daher auch keines kosten muss. Was eine kostenlose Fassung leistet und wo sie endet, steht unter Demo-Modus.
Der Ablauf ist einfach und verträgt kein Nachbessern: Uhr starten, zehn Durchgänge hintereinander spielen, nach dem zehnten Ergebnis Uhr stoppen, Gesamtzeit durch zehn teilen. Wichtig ist, zwischen den Durchgängen nicht zu zögern, denn sonst messen Sie Ihre eigene Reaktionszeit mit.
Liegt Ihr Mittelwert bei fünf Sekunden oder darüber, ist dieser Punkt in Ordnung. Liegt er deutlich darunter, prüfen Sie zunächst Ihre eigene Messung — zum Beispiel, ob Sie das Ende wirklich am angezeigten Ergebnis und nicht an einer nachlaufenden Darstellung festgemacht haben.
Bleibt das Ergebnis auch beim zweiten Versuch zu kurz, ist der nächste Schritt nicht die Suche nach einer Erklärung im Spiel, sondern der Blick auf den Anbieter. Der vollständige Bogen dafür steht unter Spiel prüfen.

Eine Dauer je Durchgang wird erst anschaulich, wenn man sie auf eine Stunde hochrechnet. Dreitausendsechshundert Sekunden geteilt durch fünf ergeben siebenhundertzwanzig Durchgänge — das ist die rechnerische Obergrenze, die sich aus der Mindestdauer ergibt. Das Säulenbild dieser Seite zeigt daneben, wie schnell diese Zahl fällt, wenn ein Durchgang länger braucht.
Der Abfall ist steiler, als die Intuition erwartet. Von fünf auf sechs Sekunden verliert die Stunde schon einhundertzwanzig Durchgänge; bei zehn Sekunden ist nur noch die Hälfte übrig. Eine einzige Sekunde mehr je Durchgang verändert den Abend damit deutlich stärker als jede Einstellung im Konto.
Zusammen mit der Einsatzgrenze aus § 22a Abs. 7 ergibt die Rechnung eine Obergrenze für den Geldumschlag. Bei höchstens einem Euro je Durchgang und siebenhundertzwanzig Durchgängen sind in einer Stunde höchstens siebenhundertzwanzig Euro Einsatzsumme möglich — eine Zahl, die vielen zu hoch erscheint für eine Regel, die als Bremse gedacht ist.
Diese Einordnung gehört zur Redlichkeit dieses Themas. Die Zeitvorgabe bremst spürbar im Vergleich zu Fassungen ohne sie, macht aber aus einem Automatenspiel kein langsames Spiel. Was die Einsatzgrenze dazu beiträgt, steht unter Einsatz: ein Euro.
Hinter der Vorgabe steht eine schlichte Beobachtung: bei einem Spiel, das sich in kurzen Abständen wiederholt, verschwimmt die Grenze zwischen einzelnen Entscheidungen. Je dichter die Durchgänge aufeinander folgen, desto weniger wird jeder von ihnen als eigene Entscheidung erlebt, und desto eher entsteht ein Verlauf, der von selbst weiterläuft.
Deshalb greifen im selben Paragrafen mehrere Regeln am gleichen Punkt an. Die Mindestdauer streckt den einzelnen Durchgang, das Verbot selbsttätiger Programme erzwingt eine Handlung je Durchgang, und die Pause nach einem bestätigten Hinweis unterbricht die Reihe für fünf Minuten. Alle drei zielen auf die Wiederholung und nicht auf den Betrag.
Das erklärt auch, warum diese Regeln gerade für Automatenspiele gelten und nicht für jede Form des Glücksspiels. Wo zwischen zwei Durchgängen ohnehin eine Wartezeit oder eine Entscheidung liegt, braucht es keine erzwungene Streckung. § 22a ist in diesem Sinn eine Vorschrift über Takt.
Ob diese Konstruktion ihre Wirkung erreicht, ist Gegenstand der ersten gesetzlichen Evaluierung, die der Glücksspielstaatsvertrag 2021 derzeit durchläuft. Welche Schlüsse daraus gezogen werden, steht nicht fest, und wer dazu heute Zahlen nennt, nennt Vermutungen.

Die Zeitvorgabe allein wäre leicht zu umgehen, wenn ein Programm die Durchgänge selbst aneinanderreihen dürfte: fünf Sekunden je Durchgang, aber zwölf Durchgänge je Minute ohne eigene Handlung. Genau diesen Weg schließt § 22a Abs. 4, der den Start an eine ausdrückliche Handlung bindet und die Anforderung eines neuen Spiels erst nach dem Abschluss des vorigen zulässt.
Beide Regeln ergeben zusammen einen Takt, der ohne Sie nicht weiterläuft. Das ist der eigentliche Unterschied zu Fassungen, in denen eine Schaltfläche eine beliebige Zahl von Durchgängen bestellt. Mehr dazu steht unter Autoplay verboten.
Eine dritte Regel kommt hinzu, die oft für einen Fehler gehalten wird. Nach § 22a Abs. 9 geht es nach der Bestätigung, einen Hinweis zur Kenntnis genommen zu haben, erst nach fünf Minuten weiter. Diese Spanne ist keine Spieldauer und zählt in Ihrer Messung nicht mit; sie steht neben der Reihe und unterbricht sie.
Für die Messung heißt das praktisch: taucht ein solcher Hinweis während Ihrer zehn Durchgänge auf, verwerfen Sie die Messung und beginnen danach neu. Sonst messen Sie zwei verschiedene Dinge und erhalten einen Mittelwert, der nichts bedeutet.
Wer die Dauer zum ersten Mal selbst erfasst, erhält häufig einen Wert, der weit unter der Marke liegt — und meist liegt das an der Messung, nicht am Spiel. Drei Fehler erklären nahezu alle unplausiblen Ergebnisse, und alle drei sind leicht zu vermeiden.
Der erste ist der falsche Schlusspunkt. Wird die Uhr beim ersten sichtbaren Ausgang gestoppt, obwohl die eigentliche Anzeige des Ergebnisses später erscheint, fällt die gemessene Spanne zu kurz aus. Der zweite ist das Mitzählen von Pausen: wer zwischendurch das Fenster wechselt, erfasst Abstände statt Dauern und erhält einen zu hohen Wert.
Der dritte Fehler ist die zu kleine Stichprobe. Zwei oder drei Durchgänge genügen bei einer Vorgabe, die auf einen Mittelwert zielt, grundsätzlich nicht, weil einzelne kurze Ausgänge ausdrücklich zulässig sind. Zehn Durchgänge sind das Minimum, zwanzig sind besser, und mehr als dreißig bringen kaum zusätzliche Genauigkeit.
Hinzu kommt eine Besonderheit, die mit der Messung nichts zu tun hat, sie aber stört: manche Spiele zeigen eine Folge von Durchgängen ohne eigenen Einsatz, die in einem anderen Takt läuft. Gerät eine solche Folge in Ihre Reihe, messen Sie zwei verschiedene Abläufe. Was es damit auf sich hat, steht unter Freispiele als Funktion.
Eine gemessene Dauer deutlich unter fünf Sekunden ist ein harter Befund, und sie hat typischerweise nicht die Ursachen, die Spielende vermuten. Es ist kein Netzeffekt, kein schnelles Gerät und keine Einstellung in der Oberfläche: die Dauer eines Durchgangs ist Teil des Spiels und wird nicht von Ihrer Technik bestimmt.
Der wahrscheinlichste Grund ist eine Fassung, die für einen anderen Rechtsraum gebaut wurde. Dieselbe Spielidee erscheint in verschiedenen Fassungen, und die Unterschiede liegen genau in den Punkten, die dieser Auftritt aufzählt: Einsatzstufen, Takt, Startweg, Ansparverbot.
Die Prüfung beginnt daher beim Anbieter und nicht beim Spiel. Im Impressum steht der Rechtsträger; nach diesem Namen und nicht nach der Marke wird im Verzeichnis der in Deutschland erlaubten Anbieter gesucht, weil Marke und Rechtsträger häufig auseinanderfallen. Fehlt der Name dort, erklärt das die kurze Dauer vollständig.
Bei einem Angebot ohne deutsche Erlaubnis greift keine der Regeln dieses Auftritts, auch nicht der Schutzrahmen um sie herum. Die Teilnahme ist strafrechtlich in § 285 StGB erfasst. Zivilgerichte haben Verluste mehrfach zugesprochen, weil solche Verträge nichtig sein können; einheitlich ist diese Rechtsprechung nicht, und einzelne Fragen liegen beim Bundesgerichtshof.
Die Zahlen dieser Seite lassen sich zu einer einzigen Frage zusammenziehen: wie viel Zeit kauft ein bestimmter Betrag? Bei voller Einsatzstufe und gesetzlichem Mindesttakt sind das wenige Minuten je zehn Euro — eine Rechnung, die jeder selbst anstellen kann und die keine Quelle braucht.
Daneben steht die Grenze für Einzahlungen. § 6c sieht ein anbieterübergreifendes Limit vor, im Regelfall eintausend Euro im Monat, zusammengerechnet über alle in Deutschland erlaubten Anbieter; nach oben weicht davon nur der Einzelfall ab, und zwar erst nach einer Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Geführt wird die Zählung von der Aufsichtstechnik der Länder, deren Betrieb bei Dataport liegt.
Wer bemerkt, dass der Takt eines Abends nicht mehr von ihm selbst bestimmt wird, hat ein wirksameres Mittel als jede Einstellung im Konto: die Sperrdatei OASIS, für die das Regierungspräsidium Darmstadt zuständig ist. Dieser Eintrag läuft nicht von selbst aus; aufgehoben wird er frühestens nach drei Monaten und nur, wenn ein Antrag gestellt wird.
Wer mit eigenem Geld spielt, muss volljährig sein, und die Gefahr einer Abhängigkeit lässt sich nicht wegdefinieren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung berät kostenfrei und, wenn Sie es wünschen, ohne Namensangabe unter 0800 1 37 27 00. Weitere Anlaufstellen und Hinweise sammelt Verantwortungsvolles Spielen.
| Zeitspanne | Teil der Spieldauer | Erläuterung |
|---|---|---|
| Von Ihrer Handlung bis zur Ergebnisanzeige | ja | genau diese Spanne meint Abs. 6 |
| Darstellung nach dem angezeigten Ergebnis | nein | das Spiel ist bereits beendet |
| Ladezeit beim Öffnen des Spiels | nein | liegt vor dem ersten Durchgang |
| Ihre eigene Pause zwischen zwei Durchgängen | nein | verlängert nur den Abstand |
| Fünf Minuten nach einem bestätigten Hinweis | nein | eigene Vorgabe aus Abs. 9 |
| Unterbrechung durch eine gestörte Verbindung | nein | kein Bestandteil der Vorgabe |
22BET+250 % auf die EinzahlungJetzt spielenRedaktionell nachgespielt · Stand 29.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Im Mittel wenigstens fünf Sekunden, so verlangt es § 22a Abs. 6 des Glücksspielstaatsvertrags 2021. Einzelne Durchgänge dürfen kürzer ausfallen, der Durchschnitt über eine Reihe darf die Marke nicht unterschreiten.
Mit der Anzeige des Ergebnisses; das steht ausdrücklich in derselben Vorschrift. Was danach noch über den Bildschirm läuft, gehört nicht mehr zur Dauer des Durchgangs und darf in einer Messung nicht mitgezählt werden.
Uhr starten, zehn Durchgänge ohne eigene Pausen spielen, nach dem zehnten Ergebnis stoppen und die Gesamtzeit durch zehn teilen. Bei einem auffälligen Wert die Messung wiederholen, weil schon kurzes Zögern das Ergebnis verschiebt.
Nein, sie liegt vor dem ersten Durchgang und ist kein Teil der Spieldauer. Gemessen wird ausschließlich die Spanne von Ihrer Handlung bis zur Anzeige des Ausgangs.
Bei der Mindestdauer rechnerisch höchstens siebenhundertzwanzig, denn dreitausendsechshundert Sekunden geteilt durch fünf ergibt diesen Wert. Dauert ein Durchgang zehn Sekunden, bleibt die Hälfte davon übrig.
Takt und Einsatzgrenze ergeben gemeinsam eine Obergrenze für die Einsatzsumme je Stunde. Bei höchstens einem Euro je Durchgang und voller Taktung sind das in sechzig Minuten bis zu siebenhundertzwanzig Euro.
Nein, sie folgt aus § 22a Abs. 9 und steht neben der Reihe der Durchgänge. Taucht ein solcher Hinweis während einer Messung auf, sollten Sie die Messung verwerfen und danach neu beginnen.
Nein. Die Dauer ist Bestandteil des Spiels und hängt nicht von Ihrer Technik ab. Eine deutlich kürzere gemessene Dauer deutet auf eine Fassung hin, die für einen anderen Rechtsraum gebaut wurde.
Nein, § 22a betrifft virtuelle Automatenspiele. Tischspiele gehören zu den Online-Casinospielen, deren Erlaubnis die Länder selbst erteilen, weshalb schon ihre Verfügbarkeit vom Bundesland abhängt.
Erst die Messung wiederholen und dabei auf den Schlusspunkt achten, dann den Rechtsträger aus dem Impressum im Verzeichnis der erlaubten Anbieter suchen. Fehlt er dort, ist die kurze Dauer damit erklärt.
Nachgespielt am 29.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen